Seit Mitte 2008 tragen die Bogenabteilungen der Schützenvereine im Gau Maintal Rundenwettkämpfe gegeneinander aus. Im Sommer wird auf der Wiese auf 30m und im Winter in der Halle auf 18m geschossen. Dabei treten alle Bogenklassen gemischt gegeneinander an.

Angesichts der Vielzahl und Verschiedenheit der einzelnen Bogenklassen ist ein direkter Leistungsvergleich – und damit auch eine kombinierte Mannschaftswertung – eigentlich nicht möglich. Für eine Mannschaft sind eigentlich mehrere Schützen der gleichen Bogenklasse nötig und natürlich mehrere Vereine, die auch eine solche Mannschaft aufstellen können. In der Praxis scheitert die Teilnahme oft genau daran. Genau hier setzten wir an! Um verschiedene Bogenklassen in einer Mannschaft kombinieren zu können, müssen die einzelnen Bogenklassen vergleichbar werden.

Deshalb haben wir in den ersten Jahren für jede Gaurunde „(Umrechnungs-)Faktoren“ festgelegt mit denen die tatsächlich geschossenen Ringe in „Wertungsringe“ umgerechnet werden. Ab der Saison 2010/2011 werden aus den Ergebnissen der einzelnen Klassen der drei letzten Jahre ein Pauschalwert (sog. Grundgehalt) ermittelt, der mit dem tatsächlich geschossenen Ergebnis zu einem Wertungsergebnis addiert wird. Dieses Wertungsergebnis kann dabei maximal 300 Ringe betragen. Die Wertungsringe werden dann addiert und ergeben das Mannschaftsergebnis.

z.B. Schütze XY (Langbogen) schießt 203 Ringe: 203 (tats. geschossen) + 75 (Grundgehalt) = 278 Ringe (Wertungsringe)

Da die Faktoren in jeder neuen Saison aus den Ergebnissen der drei Vorsaisons errechet werden, sind sie also nicht statisch, sondern dynamisch. Das heißt sie wachsen oder schrumpfen mit den Schießleistungen in den einzelnen Bogenklassen, jedoch nicht so stark, dass ein plötzliches Fernbleiben von Spitzenschützen eine Bogenklasse einen Vor- oder Nachteil hat.

 

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